Montag, 21.09.26 – Ein Postenlauf zum Lagerstart
Wir starteten vom Bahnhof Schönenwerd. Mit dem Zug fuhren wir zuerst nach Aarau, dann nach Zürich und letztlich nach Küsnacht. Ein grosses Taxi holte dort glücklicherweise unsere schweren Rucksäcke und transportierte sie ins Lagerhaus.
Wir mussten in Gruppen einen Postenlauf machen. Wir spazierten am Zürichsee entlang, zum Haus C. G. Jung, wir schauten die Primarschule von aussen an und betrachteten zwei Kirchenfassaden genauer. Wir mussten auch ein Video machen, in dem wir von Küsnacht erzählen. Nach dem Postenlauf bekamen wir als Belohnung Oreo-Glacé.
Der Weg zum Lagerhaus hatte es in sich: Nach einer kurzen Busfahrt gingen wir einen Kilometer lang einen steilen Weg durch ein Waldstück. Endlich im Lagerhaus angekommen, richteten wir unsere Zimmer ein. Dann gab es Abendessen: Wir assen Pasta mit Tomatensauce. Wir waren viel draussen, weil es rund um das Lagerhaus eine grosse Rasenfläche zum Rennen, Spielen und Herumtoben gab.
Ca., E., M., Cr.
Dienstag, 22.09.26 – Ein Tag im Fifa-Museum
Wir fuhren mit dem Bus und Tram zum Fifa-Museum. Dort besuchten wir zwei verschiedene Workshops. Im Workshop «Migration» schauten wir die Trikots von allen Mannschaften an und überlegten, für welches Land unsere Grosseltern, Eltern und wir gespielt hätten oder spielen würden. Am Beispiel von Algerien besprachen wir, warum es für ein Land wichtig ist, eine eigene Nationalmannschaft zu haben. Wir betrachteten verschiedene Trikots genauer und fanden heraus, warum sie teilweise ganz andere Farben und Symbole haben als die jeweilige Landesflagge, zum Beispiel bei Italien.
Im Workshop «Fairplay» erfuhren wir, dass es mehr Mannschaften als Länder gibt. Wir mussten das Trikot des Landes auswählen, von dem wir dachten, dass es die nächste WM gewinnen wird. Ausserdem beschäftigten wir uns mit den Fussballregeln und überlegten, weshalb diese Regeln wichtig sind.
Beide Klassen durften die Ausstellung auch ohne Führung erkunden. Dabei konnten wir selbst in die Rolle von Fussballkommentatoren schlüpfen. In der Ausstellung gab es zudem verschiedene Posten mit unterschiedlichen Fussballaufgaben. Zum Beispiel mussten wir auf Bretter schiessen, sodass diese umkippten.
Unsere Pause verbrachten wir am Zürichsee. Am Dienstagabend fuhren wir mit dem Tram zum Zürich Zoo.
J., El., G.
Mittwoch, 23.09. – Nachtwandeln im Zürich Zoo
Im Zoo wurden wir klassenweise in zwei Gruppen eingeteilt. Die B1h ging auf den afrikanischen Kontinent, zur Lewa-Savanne. Wir besuchten die Giraffen, Zebras, Impalas, die Nashörner und Vogelstrausse. Wir erfuhren, was die Tiere essen und was die Tiere im Gehege brauchen. Zudem spielten wir ein spezielles Memory. Wir mussten herausfinden, von welchem Tier die verschiedenen Kotproben stammten. Danach durften wir die Stachelschweine füttern. Dabei mussten wir auf unsere Finger aufpassen und darauf achten, dass die Stachelschweine nicht das Gehege verlassen. Ganz spät schlichen wir zum Gehege der Hyänen. Weil wir leise waren, kamen sie zum Vorschein und spielten miteinander.
Die B1g reiste in die Mongolische Steppe (Kontinent Asien). Wir machten einen Rundgang durch die Masoala-Halle, wo wir unter anderem Geckos und Affen sahen. Der Rote Vari, eine Affenart, schrie ganz laut. Ein süsser, kleiner Affe mit grossen Augen heisst Mausmaki. Er ist sehr schnell. In der Halle war es sehr heiss und feucht. Es gab auch viele verschiedene Pflanzen. Später am Abend gingen wir zum Futtermagazin, wo wir erfuhren, was die Tiere essen. Wir haben gelernt, dass es wichtig ist, die Tiere abwechslungsreich zu füttern.
Das Abendessen assen wir um 21 Uhr– und zwar draussen. Es gab Salat, vegetarisches Curry und Poulet. Die B1h übernachtete in Safari-Zelten, die B1g in Jurten. Es war kalt und wir hörten verschiedene Tiere.
Auf dem Weg zum Frühstücksbuffet sahen wir Pinguine und Flamingos. Wir besuchten die Löwen, Schneeleoparden und Tiger. Und das alles, bevor der Zoo für Besucher geöffnet war. Die Zoo-Führung erzählte uns auch einiges über Kängurus, Koalas und Brillenbären. Es war ein toller Tag!
Gi., M.
Donnerstag, 24.09.26 – Ein Wandertag im Wald
Wir standen um 7.30 Uhr auf. Nach dem Frühstück gingen wir in den Wald.
Wir wanderten etwa acht Kilometer. Dafür brauchten wir ungefähr fünf Stunden, weil wir auch viele Pausen machten. Wir gingen steinige Treppen hinunter, wir gingen an schönen Wasserfällen entlang und wir hatten viel Natur um uns herum. Im ganzen Trubel fiel auch ein Schuh ins Wasser, dennoch blieben alle motiviert und bei guter Laune.
Die Pausen verbrachten wir beim Steinweitwurf, beim Klettern, beim Essen und Schwatzen.
Als wir zurückkamen, mussten wir einen Ast finden, um danach Marshmallows über dem Feuer braten zu können. Frau Bitterli erwartete uns mit zwei feinen Kuchen und Getränken. Zum Nachtessen gab es Pizza. Da wir richtig Hunger hatten, wärmte Frau Bitterli noch die Älplermagronen vom Vortag auf.
Sal., S., L., Y.
